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Kontratanztreffen

Kontratänze werden im Gegensatz zum klassischen Paartanz in einer Gruppe getanzt. Sie schöpfen dabei aus einem reichhaltigen Repertoire an Figuren, bei denen man allen Tanzenden begegnet. Sein großer Reiz liegt in der besonderen Wahrnehmung des Raumes und dem Zusammenspiel der tanzenden Paare untereinander.
 Der Kontratanz ist ein ursprünglich englischer Gruppentanz, der sich im 17. und 18. Jahrhundert zu einem sehr beliebten Gesellschaftstanz entwickelte. In der Grundaufstellung stehen sich die Tänzer paarweise gegenüber, was das Tanzen komplizierter geometrischer Figuren ermöglicht.

Insgesamt veranstaltet die Musische Gesellschaft über das Jahr und die Bundesrepublik verteilt ca. 5 bis 10 Tanztreffen. Die Kontratanztreffen der Musischen Gesellschaft widmen sich unterschiedlichen Schwerpunkten. Getanzt wird hauptsächlich nach John Playford (1623-1686). Unter dem Titel „The English Dancing Master“ veröffentlichte er ab 1650 eine umfangreiche Sammlung englischer Kontratänze: Insgesamt ca. 900 Melodien der damaligen Gesellschaftstänze mitsamt den zugehörigen Tanzbeschreibungen. Die zugrundeliegenden Melodien waren zum Teil sehr alte Liedmelodien, die in den Bearbeitungen Playfords noch bis in das 19. Jahrhundert hinein häufig verwendet wurden.

Auf den Tanztreffen der Musischen Gesellschaft werden die Tanzenden von Livemusik begleitet. Zum Kreis der Musizierenden gehören Teilnehmende sowie Veranstaltende gleichermaßen.

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