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Historisches

 

 

Die folgende Zeitleiste gibt eine Übersicht über Vergangenes aus dem wir auch heute noch schöpfen. Dabei handelt es sich aber nicht um eine umfassend recherchierte historische Darstellung sondern einen ersten Überblick, der vielleicht dazu einlädt selbst nachzuforschen und weiterzulesen:

Im Zuge aktueller Forschung zur Jugendmusikbewegung ist einiges an Literatur entstanden. Besonders sei hier auf das Archiv der Jugendmusikbewegung in Witzenhausen verwiesen. Auch in der Götsch Bibliothek auf Burg Fürsteneck ist einiges zu finden. Auch eine Sammlung von Aufsätzen und Vorträgen zur musischen Bildung von Wolfgang Metzler kann hier eingesehen werden. Mehr zum Musikheim findet man auf einer sehr gut gestalteten Website.

Die neueren Ereignisse haben sich dynamisch durch den Einsatz vieler ehrenamtlicher Mitglieder entwickelt. Unser Dank gilt allen Beteiligten. Wir bitten um Verständnis, wenn nicht jeder Name hier Erwähnung finden konnte. 

 

 

2008

55 Jahr Feier in Fürsteneck

Zum 55-jährigen Bestehen der Heimvolkshochschule spielt die Glasmusik von der Universität Kassel, die Prof. Walter Sons in den 80er Jahren ins Leben gerufen hatte. Als einziger Anwesesnder der Feier, der bei der Eröffnung der Heimvolkshochschule selbst mit dabei war, ist er bis heute ein engagierter Vermittler von Neuer Musik auch in der Musischen Gesellschaft.
Seit 2004

Hessische Schülerakademien

Wolfgang Metzler und Cynthia Hog-Angeloni initiieren die Hessische Schülerakademie auf Burg Fürsteneck. Seit 2004 gibt es die Hessische Schülerakademie für Oberstufe. Seit 2011 wird auch eine eigene Schülerakademie für die Mittelstufe veranstaltet. Bei beiden Veranstaltungen ist die Verbindung wissenschaftlicher mit musisch-kultureller Arbeit ist wesentlich. Einige Beiträge zum Kursangebot kommen wiederholt aus den Reihen der Musischen Gesellschaft. Das besondere, interdisziplinäre Konzept gibt seither auch für unsere Arbeit neue Anstöße.
2002

Gründung der Stiftung Musische Bildung

Die in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Tagessätze in geeigneten Tagungshäusern machen eine finanzielle Unterstützung von Teilnehmern zunehmend wichtig. Deswegen wurde 2002 die Stiftung Musische Bildung ins Leben gerufen. Sie ermöglicht auch Geringverdienenden oder finanziell besonders belasteten Kreisen die Teilnahme an musischen Kursen und hält auch Mittel zur Weiterbildung der Referenten bereit.
1997

Eintragung in das Vereinsregister

Die Musische Gesellschaft wird als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Fürsteneck eingetragen.
1996

Erster Tanzleiterlehrgang

Von hier ab finden regelmäßig Lehrgänge zum Kontratanz zunächst unter der Leitung von Rudolf Christl statt. Daraus entstehen später die bis heute durchgeführten Tanzleitertreffen. Dort stehen Austausch über die Vermittlung und Ausprobieren neuer Elemente im Vordergrund.
Seit den 80er Jahren

Musische Seniorenwoche

Mit einem etwas ruhigeren Tagesablauf werden Musische Wochen speziell für ältere Menschen veranstaltet. Heute findet die Musische Woche für Ältere in Rudolstadt (Thüringen) statt.
1977

Erste Improvisationswerkstatt

Angeregt durch das musikalische Improvisieren mit Lilli Friedemann veranstaltet Wolfgang Metzler jährlich eine Improvisationswerkstatt, lange Zeit in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Arnoldshain.
Seit den 70er Jahren

Deutschlandweite Kontratanztreffen

In den 80er Jahren etablieren sich Kontratanztreffen an verschiedenen Orten in ganz Deutschland. Heute zum Beispiel in Berlin, Hamburg und dem Rhein-Main Gebiet.
In den 60er Jahren

Erste Familienfreizeiten

Aus den damaligen Schwierigkeiten Freizeiten mit Familien in Fürsteneck durchzuführen, initiierten Hanna Isermann und Freia Wunderlich die Familienwochen an wechselnden Orten. Heute findet die Familienwoche im Kloster Altfrid bei Essen statt.
1956

Herausgabe der Neuen Kontratänze

Georg Götsch und Rudolf Christl geben die „Neuen Kontratänze“ heraus. Sie enthalten neben alten verstärkt auch Kontratänze späterer Jahrhunderte.
Seit 1953

Oberschülerwoche

Aus den „Musischen Studienwochen für Oberstufenschüler“ entsteht später die Herbstwoche.
Seit den 50er Jahren

Musische Wochen in Fürsteneck

In Fürsteneck finden über das Jahr verteilt verschiedene musische Wochen statt. Bis heute führen wir die Musische Sommerwoche in Kooperation mit der Burg und dem AMJ durch.
1952/1953

Heimvolkshochschule Burg Fürsteneck

Auf Burg Fürsteneck ensteht die erste und bislang einzige hessische Heimvolkshochschule (bzw. Akademie für berufliche und musisch-kulturelle Weiterbildung). Die ersten Schulleiter kommen aus den Reihen der Musischen Gesellschaft. Es folgen regelmäßige Kooperationen zwischen der Burg und der Musischen Gesellschaft. Sie ist Gründungsmitglied im Trägerverein der Akademie.
1951

Gründung der Musischen Gesellschaft

Auf einer Jahresversammlung wird der alte Name in Musische Gesellschaft geändert. Man wollte nicht mehr „nur“ auf die Frankfurter Musikheimzeit bezogen existieren, sondern sich den gewandelten Zeitaufgaben zuwenden.
1946/1949

Gesellschaft der Freunde des Musikheims

Auf mehreren Chorwochen treffen sich Ehemalige aus dem Musikheim und gründen mit Götsch und Erich Bitterhof die Gesellschaft der Freunde des Musikheims. Die Verbundenheit von Menschen, Erlebtem und Erarbeitetem aus dem Musikheim mit der Musischen Gesellschaft bleibt groß: Christoph Borries wurde im Musikheim geboren und hat die Zeit dort selbst miterlebt. Er prägte die Arbeit der Musischen Gesellschaft und ist mit seiner Familie bis heute aktiv.
1941

Schließung des Musikheims

Im Winter 40/41 wird der Lehrbetrieb eingestellt und die Gebäude als Lazarett genutzt.
1933-1945

Nationalsozialismus

Mit der Machtergreifung werden die Wandervögelbünde im Sinne des Nationalsozialismus gleichgeschaltet. Da sich die Wandervögel als keine politische Vereinigung verstanden gelingt dies auch ohne größere Widerstände. Die Haltung Götschs ist geprägt einerseits vom Misstrauen der neuen Machthaber gegenüber seinen internationalen Kontakten, andererseits aber auch von einer unübersehbaren Sympathie Götschs für Teile ihres Gedankenguts. Die Aufarbeitung war ein wichtiger Bestandteil der Standortbestimmung der Musischen Gesellschaft nach 1945.
1929

Eröffnung des Musikheims Frankfurt Oder

Am 15. Oktober wird das Musikheim mit dem Leiter Georg Götsch eingeweiht. Ziel ist es den Musiklehrenden an öffentlichen Schulen die Möglichkeiten aus der Jugendmusikbewegung zu vermitteln. Das Musikheim wird vom preußischen Kultusministerium finanziert.
1928

Herausgabe der Alten Kontratänze

Georg Götsch und Rolf Gardiner geben die „Alten Kontratänze“ im Möseler Verag heraus. Es folgen mehrere Auflagen.
1926

Treffen Götsch/Gardiner

Rolf Gardiner begegnet während einer Deutschlandreise Georg Götsch. Es entsteht eine fruchtbare Zusammenarbeit bei der Götsch die englischen Kontratänze kennenlernt. Aus dieser Freundschaft entsteht auch ein Kontakt zu Gardiners Sohn, dem Dirigenten Sir Elliot Gardiner.
Seit 1900

Jugendmusikbewegung

Im Rahmen der Jugendbewegung entsteht im Wandervogel die Jugendmusikbewegung. Neben namhaften Komponisten (Paul Hindemith u.a.) treten vor allem Chorleiter in Erscheinung, wie Fritz Jöde, Walther Hensel, und Georg Götsch. Letzterer erarbeitet auch die Gitarrenbegleitung zum „Zupfgeigenhansl“, der 1909 das erste Mal von Hans Breuer herausgegeben wird. Aus den verschiedenen Zweigen erwachsen später AMJ, IAM und die kleinere Musische Gesellschaft.

 

 

       
  Das Musikheim Frankfurt Oder  
 

 

 

 

 

 

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